JK | 25. Januar 2010 | S04, So gesagt | 1 Kommentar »

Liegestütz am Bug?


“Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen.”

Jan Aage Fjørtoft


SO | 19. Januar 2010 | So gesagt |

Freudsche Fehlleistung


Werbung kann so billig sein. Dienstag abend zur Prime time (21:45): im ZDF läuft “Wir wollen helfen”, die große Haiti-Betroffenheits-Show. Chris de Burgh singt von armen Kindern und gute Menschen geben ihr Bestes, um noch besser zu sein als sonst. Zwischen diversen Kurzreportagen immer mal wieder ein Firmenvertreter, der eine Spende seines Unternehmens ankündigt. Alle sind dabei: Siemens, New Yorker, Bayern München…

Der Vertreter des zu der Schwarz-Gruppe (u.a. Inhaber von Lidl) gehörenden Kaufland-Handelskette zerstört dann aber doch die Harmonie (vielleicht nicht gut gebrieft?) - eine 500.000€-Spende wird mit den Worten angekündigt: “Da haben wir uns betroffen gemacht”.

Hat aber zum Glück keiner gemerkt.


JK | 7. Januar 2010 | So gesagt, Sport |

Elend zu Grundzufriedenheit


Jaja, der Afrikaner. So schnell und intuitiv ist er, und das sogar von Natur aus. So geschmeidig, das muss im Blut liegen. Oder, Herr Fußballlehrer Pfister?

“Es ist die Schnelligkeit und die Intuition, die Spieler wie Eto’o oder Adebayor einzigartig macht. Sie haben eine natürliche Geschmeidigkeit in ihren Bewegungsabläufen und im Umgang mit dem Ball.”

Deutsche Spieler müssen sich sowas antrainieren, pfui. Dagegen “die Afrikaner haben Musik und Fußball im Blut. Daher gibt es ein riesiges Potenzial an erstklassigen afrikanischen Nachwuchsleuten.”

Ach ja, klar, Fußball und Musik. Deswegen kommen die afrikanischen Teams bei der WM ja auch nie besonders weit, es fehlt einfach die Musik, das Spiel, der Tanz. Oder kümmert sich der eine Afrikaner etwa nicht ordentlich um den anderen Afrikaner? So nächstenlieb wie, sagen wir, ähm, vermögende Fußballvereine in Deutschland?

“Die kümmerten sich um den Buben, gaben ihn in die Obhut einer Gastfamilie, wo ihm die Mama etwas Ordentliches gekocht hat.”

Weil die richtige Mama, die konnte gar nicht so gut kochen und die Familie die war größtenteils ja auch schon tot, Aids und der ganze Scheiß. Überhaupt, das ganze Elend… Hat ja aber auch sein gutes, so ist er immerhin pflegeleicht, der Afrikaner:

“Spieler mit afrikanischen Wurzeln tragen ein höheres Maß an Grundzufriedenheit in sich. Sie haben in der Kindheit schon so viel Elend gesehen. Deshalb halten sie ihr Geld zusammen und schlagen nicht in Diskotheken über die Stränge. Afrikaner sind mental sehr stark. Ein verlorenes Spiel kann sie nicht so leicht erschüttern.”

Verlorene Spiele hin oder her, nichts kann so erschütternd sein, wie ein gewonnenes Interview.


JK | 6. Januar 2010 | Musik, Woanders |

Der Disco-Fälscher


ZEIT ONLINE: Al Kent aus Glasgow liebt die Tanzmusik der Siebziger. Sein Album “Secret Sounds” klingt perfekt alt und ist doch ganz neu. [weiterlesen]


JK | 30. Dezember 2009 | Musik, Woanders |

Pop in 2009


ZEIT ONLINE: “Der ‘King of Pop’ ist tot – Robbie Williams, Tokio Hotel, Lady Gaga, Neil Young, Jochen Distelmeyer beherrschen die Medien. Ein Rückblick auf das vergangene Jahr. [weiterlesen]


JK | 16. Dezember 2009 | Musik, Woanders |

Eine von hundert


ZEIT ONLINE: Vinyl in Segeltuch gehüllt, mit geteertem Tau verschnürt: Wer einem Musikfreund ein besonderes Geschenk machen will, kann bei Clouds Hill Records Exklusivität kaufen. Aber lohnt sich das wirklich? [weiterlesen]


JK | 14. Dezember 2009 | Schalalalalautern |

Drei Tore gegen Nobody


Herbstmeister geworden. Gegen einen Gegner, der keiner war. (Naja. Ist ja noch nicht so lange her, da besiegte dieser Niemand uns mit Fünfzunull. Kein guter Tag war das, damals. Nun lief es besser.) Drei Stürmertore, das gab es ja auch schon lange nicht mehr.

39 Punkte, sechs Punkte Vorsprung auf Platz zwo, zwölf Siege in 16 Spielen. Wer käme da nicht ins Rechnen: In den letzten Jahren reichten 60 Punkte zum Aufstieg. Heißt: Es fehlen noch 21. Sieben Siege in 18 Spielen. Das müsste doch mit dem Teufel zugehen… Äh, nein, mit dem dann ja gerade nicht.


JK | 12. Dezember 2009 | Musik, Woanders |

Grätsche – und Tor!


Indierock aus Afrika: Das neue Album der Blk Jks aus Johannesburg könnte den Fußballzauber während der WM 2010 verstärken. [weiterlesen]


SO | 9. Dezember 2009 | Sport | 2 Kommentare »

ButtButtButt


Da kommen Erinnerungen hoch….


JK | 8. Dezember 2009 | Schalalalalautern |

S. darf wieder kommen


W. sagt, irgendwann müsse die nächste Niederlage ja kommen, die zweite der Saison. Ausgerechnet gegen Hansa Rostock müsse das aber nicht sein, stimmen wir überein. S. kommt zur zweiten Halbzeit, Q. ist das ein schlechtes Ohmen.

Und, alles Quatsch: Eine ordentliche Flanke in 90 Minuten, ein ordentlicher Kopfball, davor und danach einige erstaunliche Hüpfeinlagen des Spielers mit der Nummer 1 - Spiel gewonnen. Nicht verdient, aber es können ja nicht beide verlieren. Wer solche Spiele gewinnt, wird am Ende Meister, sagt man. Is’ recht.

S. darf wieder kommen, beim nächsten Mal.


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